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Technik-2

Werkstücke > Pflanzungen

Merkmale einer üppigen Schalenbepflanzung:

- Die Ordnungsart ist symmetrisch

- Sie besitzt eine einheitliche Kuppelform

- Sie passt sich wegen ihrer üppigen Fülle
problemlos überall ein

- Sie ist repräsentativer und vollkommener als eine
Einzelpflanze

- Das Gesamtbild wird durch Kontraste der Beipflanzen
gesteigert

- Die auf Wirkung bedachte Pflanzung hat ihre Zweck
nach dem Verblühen erfüllt

- Das Pflanzgefäß sollt möglichst flach sein, damit es
sich gut unterordnet


Merkmale einer formal-linearen Schalenbepflanzung:

- Die Ordnungsart ist asymmetrisch

- Es muss die Persönlichkeit der Pflanze zur
Geltung gebracht werden, wobei die Wuchsbewegungen
in keinem Fall behindert werden dürfen.

- Auch nichtflorale Werkstoffe/Materialien können verwendet werden

- Das Gefäß ist ein Teil der Gestaltung, soll sich aber farblich unterordnen.

- Die linearen Formen gestalten den Umriss und die plastischen Formen die Pflanzfläche.

- Die Pflanzung wird in Gruppen oder auch in einzelne Pflanzen untergliedert, wobei die Rangordnung unter den Pflanzen zu beachten ist.

Merkmale einer landschaftliche / vegetative Schalenbepflanzung:

- Die bevorzugte Ordnungsart ist asymmetrisch

- Sie ist innerhalb der Pflanzung in Gruppen oder einzelnen Pflanzen untergliedert, wobei die Asymmetrie überwiegt.

- Sie soll ein Stück Landschaft darstellen, das in das Blickfeld gerückt worden ist.
( Anwendung des "Landschaftlichen Gesetzes" )


- Sie kann als Saisonbepflanzung (z.B. mit Primeln, Tulpen, Hyazinthen..) oder als Dauerbepflanzung .
( mit Grünpflanzen oder nachblühenden Pflanzen) gestaltet werden.

- Sie benötigt Freiräume für Steine, Kiesel, Moos, Wurzelstücke oder andere natürliche Materialien,
die den naturhaften Charakter unterstreichen.

- Das Pflanzgefäß sollte für Bodenformationen geeignet sein.

- Die Wuchs-und Bewegungsformen müssen beachtet werden.

- Die Beachtung der Pflanzensozologie, also Pflanzen, die auch in der Natur zusammen wachsen können.

Das Gefäß ist ein Teil der Gestaltung und muss farblich eingebunden sein.

Die linearen Bewegungen gestalten den Umriss und die lagernden/flächigen Formen den Kontrast dazu.

- Eine gute Proportion und das optische Gleichgewicht sind wichtig.

- Große Freiräume bilden den Reiz dieser Pflanzung bei weniger Werkstoffen.

Erklärung: Formal-linear: "Der Kontrast zwischen Form und Linie"


Technik-3

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